Die Gründung jeder Schule ist der Initiative ortsansässiger Schweizerinnen und Schweizer zu verdanken. Die ältesten Schulen befinden sich in Italien. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts verspürten protestantische Deutschschweizer das Bedürfnis, eigene, konfessionell neutrale Schulen mit Deutsch als Unterrichtssprache aufzubauen.
Die späteren Schulgründungen vor, während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sind darauf zurückzuführen, dass deutsche Auslandsschulen an einigen Standorten geschlossen wurden.
Die dritte Gründungswelle ist Eltern zu verdanken, die mit schulpflichtigen Kindern nur für einige Jahre im Ausland weilten und eine Schule wollten, die den Anschluss in sprachlicher und stofflicher Hinsicht an die Schweiz garantiert (z. B. Akkra, Bangkok und Singapur).
Die 18 vom Bund anerkannten Schweizer Schulen sind private Einrichtungen der einzelnen Auslandschweizer Gemeinschaften. Aus der Schweiz werden die Schulen von drei Seiten unterstützt, beraten und betreut: vom Bundesamt für Kultur, von den Patronatskantonen und von educationsuisse.