Primarschule und Sekundarstufe I 

Primarschule

In der Primarschule besuchen alle Kinder, unabhängig von ihrem Leistungsniveau, denselben Unterricht. Allerdings wird den Fähigkeiten und Schwächen der einzelnen Kinder so weit wie möglich individuell Rechnung getragen. Der Unterricht wird in der Regel von einer einzigen Lehrperson, dem Klassenlehrer erteilt, der alle Fächer unterrichtet. Der Unterricht findet sowohl an Vor- wie auch an Nachmittagen statt, wobei die Kinder in der Regel während der Mittagszeit nach Hause gehen. Praktisch überall hat sich die Fünftagewoche durchgesetzt. Abgesehen vom Unterricht in Mathematik, Fremdsprachen und Muttersprache, hat die Lehrperson grosse Freiheiten in der inhaltlichen Gestaltung des Unterrichts.

 

Sekundarstufe l

Im Unterschied zur Primarschule besuchen die Schüler während der Sekundarstufe l nicht alle den gleichen Unterricht. Fast in der ganzen Schweiz weist die Sekundarstufe l verschiedene Schultypen auf (Progymnasium, Sekundarschule, Realschule, Oberschule) oder ist als Oberstufe in verschiedene Abteilungen mit unterschiedlichen Anforderungen gegliedert. Nebst dem bildenden hat die Sekundarstufe l auch einen ausgeprägten Selektionscharakter, da sich die Jugendlichen im Anschluss an die Sekundarstufe l entweder für eine Berufsausbildung oder für eine weiterführende allgemeinbildende Schule entscheiden müssen.

 

Je nach Fähigkeiten und Neigungen werden die Schüler in eine entsprechende Stufe eingeteilt, wobei in den letzten Jahren die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Stufen erheblich verbessert worden ist.

 

Der Unterricht wird von einer oder mehreren Lehrkräften erteilt und erfolgt in den Fächern Mathematik, Muttersprache, erste und eventuell zweite Fremdsprache, Naturwissenschaften, Geographie, Geschichte, Staatskunde, Musik, Zeichnen und Turnen. Je nach Leistungsniveau werden ergänzend dazu auch weitere Fächer oder handwerkliche Tätigkeiten geschult. Der Unterricht findet sowohl an Vor- wie auch an Nachmittagen statt, wobei die Jugendlichen in der Regel während der Mittagszeit nach Hause gehen. Praktisch überall hat sich die Fünftagewoche durchgesetzt.

 

Einschulung

Genauere Informationen über die Einschulung von Kindern während der obligatorischen Schulzeit können die Erziehungsdirektionen des Wohnsitzkantones der Eltern geben. Wichtig ist auch die direkte Kontaktaufnahme mit der zuständigen Schulgemeinde (Adresse bei Gemeindeverwaltung der Wohngemeinde erhältlich).