Stipendien 

 

Die Schweiz bietet nicht nur eine kostenlose obligatorische Volksschule bis zum Abschluss des neunten Schuljahres, sondern auch die Ausbildungen auf Niveau Sekundarstufe ll und Tertiärstufe sind im internationalen Vergleich ausserordentlich kostengünstig. Einzig der Besuch von Privatschulen ist teuer, da die anfallenden Kosten in der Regel von der Familie des Bewerbers selber getragen werden müssen.

 

Trotz niedriger Studien- bzw. Ausbildungskosten ist für Auslandschweizer eine Ausbildung in der Schweiz oft sehr teuer bis fast unerschwinglich. Die häufigsten Gründe dafür sind:

 

  • Die Lebenshaltungskosten (Unterkunft, Kost, Versicherung, etc.) sind in der Schweiz relativ hoch. Junge Auslandschweizer haben auch nicht die Möglichkeit, bei der eigenen Familie zu wohnen und zu essen.
  • Die im Ausland lebende Familie kann die Studierenden in der Schweiz finanziell oft nur unzureichend oder gar nicht unterstützen, da die Währungsunterschiede beachtlich sind.

 

Spätestens wenn das aus dem Ausland in die Schweiz mitgebrachte Geld aufgebraucht ist, stellt sich für euch die Frage der weiteren Finanzierung der Ausbildung. Um ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten zu vermeiden und damit ihr euch während der Ausbildungszeit dem Lernen widmen könnt, ist es ratsam, dass ihr euch schon vor Beginn einer Ausbildung in der Schweiz mit der Finanzierung befasst.

 

In der Schweiz müssen nach dem Gesetz im Prinzip eure Eltern für eure Ausbildung aufkommen. Wenn diese nachweisbar (unter Vorlage von Steuer- und Einkommenserklärung, etc.) nicht in der Lage sind, eure Erstausbildung zu finanzieren, müsst ihr andere Finanzierungsquellen suchen.

 

ASO

 
 

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