28.10.13 Kein Sprungbrett auf dem Auslandschweizerplatz

 


Der Auslandschweizerplatz in Brunnen wird kein „Sprungbrett" erhalten. Der Stiftungsrat ist angesichts der Opposition des Landschaftsschutzverbandes Vierwaldstättersee zum Schluss gekommen, dass das Siegerprojekt des Ideenwettbewerbs von 2012 nicht realisiert werden kann. Er hat sich deshalb dazu entschlossen, das Projekt „Sprungbrett" des Auslandschweizers Gino Bühler nicht weiterzuverfolgen. Stattdessen sollen im Einvernehmen mit der Jury andere Eingaben im Ideenwettbewerb auf ihre Realisierbarkeit geprüft werden.

 

Die Stiftung Auslandschweizerlatz Brunnen hat Anfang 2012 einen weltweiten Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Gesucht wurde ein prägendes Symbol für den Platz der Auslandschweizer beim Föhnhafen in Brunnen. Unter den 52 eingegangenen Projekten wählte die von Nationalrätin Christa Markwalder präsidierte Jury einstimmig das Projekt „Sprungbrett" des in Düsseldorf wirkenden Schweizer Fotografen und Grafikers Gino Bühler aus. Der Stiftungsrat schloss sich dem Urteil der Jury einhellig an und nahm im Hinblick auf die Realisierung Kontakte zu Behörden und Institutionen der Region auf.

 

An seiner Sitzung vom 22.10.2013 hat der Stiftungsrat nun beschlossen, das Projekt zu den Akten zu legen. Ausschlaggebend für diesen Entscheid war die kompromisslose Haltung des Landschaftsschutzverbandes Vierwaldstädtersee, der die Realisierung des Sprungbretts unabhängig von Platzierung und Grösse ablehnt. Anstelle des „Sprungbretts" will der Stiftungsrat im Einvernehmen mit der Jury andere Eingaben des Ideenwettbewerbs auf ihre Realisierbarkeit hin prüfen.