ASO Info 6/14

PostFinance: Grundversorgung für Auslandschweizer

Am 11.9.2014 hat sich der Nationalrat (NR) mit 126 zu 53 Stimmen und 11 Enthaltungen für die Beibehaltung der Bankbeziehungen zwischen Auslandschweizern und PostFinance ausgesprochen.

Am 11.9.2014 hat sich der Nationalrat (NR) mit 126 zu 53 Stimmen und 11 Enthaltungen für die Beibehaltung der Bankbeziehungen zwischen Auslandschweizern und PostFinance ausgesprochen. In der von Nationalrat Roland Rino Büchel (SVP/SG) eingereichten Motion (12.4264) war gefordert worden, dass der Bund den Grundversorgungsauftrag der Post auf den Zahlungsverkehr für die Auslandschweizer ausweitet. Dieser Entscheid des Nationalrats muss in der Wintersession des Parlaments noch vom Ständerat behandelt werden.

 

Es sei darauf hingewiesen, dass die Entscheidung des Nationalrats im Einklang mit der am 15. August 2014 in Aarau einstimmig verabschiedeten Resolution des Auslandschweizerrates, dem obersten Organ der Auslandschweizer-Organisation, steht.

 

Bereits seit 2008 wird Auslandschweizern ihr Bankkonto in der Schweiz gekündigt, obwohl sie die Steuergesetze ihres Wohnsitzlandes einhalten. Es ist äusserst wichtig, dass die im Ausland lebenden Schweizer Zahlungen in der Schweiz vornehmen können (z.B. für die Altersvorsorge oder die Krankenversicherung) oder Einnahmen und Auslagen einer Liegenschaft in der Schweiz abwickeln können.

 

14.11.14, Célia Francillon, Communications & Marketing